Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

 

Furchtbare Nachrichten kommen aus Nepal: Der Leiter des Jesuitenkollegs in Kathmandu, Pater Augustine Amakkat,SJ,  berichtet:

„Wir hatten eine Aufnahmeprüfung zu der 450 Schüler erschienen. Während des Erdbebens gab es etwas Panik. Aber das haben wir gemeistert. Niemand wurde verletzt. Die Lehrer bewältigten ihre Aufgabe, die Schüler zu evakuieren, hervorragend. Aber die Eltern, die vor der Schule auf ihre Kinder warteten gingen durch einen Alptraum. … Viele der alten Gebäude unserer Stadt sind zusammengebrochen … es gibt sehr viele Opfer. Ein lokaler Nachrichtensender berichtet, dass die ausgegebene  Zahl von 1400 nicht annähernd an die Wirklichkeit heran reichen dürfte. … „

Vor allem in den abgelegenen Dörfern sind die Zerstörung und das Leid der Menschen groß. Trotz verstärkter Anstrengungen zur Bergung Verschütteter in und um Kathmandu erschwere der Mangel an Ausrüstung und fehlende Zugänglichkeit die Rettungsmaßnahmen, berichtete Pater Boniface Tigga SJ, der Regionalobere der Jesuiten in Nepal aus Kathmandu: "Es wird befürchtet, dass immer noch Hunderte Menschen unter dem Schutt und den Trümmern der eingestürzten Gebäude in der Hauptstadt begraben sind. "Die meisten Leute kampieren unter freiem Himmel, da sie Angst haben, in ihre teilweise beschädigten Häuser zurückzukehren. In der Nacht kann man sehen, wie die Leute einfach die Straßen entlang laufen oder sich am Wegesrand unter Decken zusammenkauern, weil sie keinen anderen Schutz haben." Die Medienaufmerksamkeit habe sich stark auf die Lawinen am Basislager des Mount Everest gerichtet, wo ausländische Bergsteiger betroffen waren. "Aber es sind die ländlichen und armen Distrikte um das Epizentrum herum, in denen das Leiden am größten ist. Die Zerstörung in den entlegenen Dörfern ist sogar noch katastrophaler als die Bilder von Orten, die in den Nachrichten auftauchen." Berichten zufolge sind viele Dörfer an den Berghängen völlig zerstört oder kämpfen ums Überleben.

Jesuiten helfen abgelegenen Dörfern

Alle, die nicht direkt betroffenen seien an den Rettungsmaßnahmen beteiligt. Die Gesellschaft Jesu in Nepal hat angesichts dieser furchtbaren Tragödie schnell reagiert. "Das St. Xavier College hat sofort begonnen, sich um zwei abseits gelegene Dörfer zu kümmern und den Erdbebenopfern mit Lebensmitteln und Zeltplanen zu helfen, unter denen sie schlafen können. Eine weitere Hilfslieferung in den Distrikt Kavre wird gerade organisiert." Viele Straßen seien blockiert und viele Orte nur noch sehr schwer erreichbar. "Sobald die erste Phase der Rettungsmaßnahmen abgeschlossen ist, braucht es weiterhin große Kraftanstrengungen, um denen zu helfen, die obdachlos geworden sind oder die ihre Existenzgrundlage verloren haben. Es ist dringend notwendig, jenen in den schwer getroffenen Dörfern zu helfen, auf die nicht die Scheinwerfer der Medienaufmerksamkeit gerichtet sind."

Angewiesen auf Hilfe

Die Jesuiten in Nepal haben das Glück, keine Todesopfer oder Schwerverletzten beklagen haben zu müssen. Einige Gebäude wurden beschädigt. "Die drei Jesuiten-Kollegien - das St. Xavier College, die St. Xavier Schule und die St. Mary Schule - haben ihr Gelände für alle geöffnet, die Schutz suchen." Die Unterstützung durch Gebet und materielle Spenden sei eine enorme Hilfe, um den Menschen in akuter Not beistehen zu können, schreibt Pater Tigga. "Besonders sind wir auf finanzielle Hilfe angewiesen, wenn es um die Phase des Wiederaufbaus geht. Wir werden uns gezielt um einige der am stärksten betroffenen Gebiete kümmern. Ich danke euch für euer Gebet und eure Hilfe."

Spenden für die Erdbebenhilfe in Nepal erbitten wir an:

Jesuitenmission
Konto 5 115 582, Liga Bank BLZ 750 903 00
IBAN: DE61750903000005115582
SWIFT-BIC: GENODEF1M05
Stichwort: X33800 Nepal

Mehr Informationen erhalten Sie über die Homepage der Jesuitenmission in Nürnberg.

Mit herzlichen Grüßen
P Zimmermann SJ, Rektor Canisius-Kolleg

 

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

 

An der Mittelmeerküste sind allein in den letzten vierzehn Tagen mehr als 1500 Menschen ertrunken. Sich hier zu skandalisieren ist dann leicht, solange man die Verantwortung anderen zuschieben kann. Jetzt schnell zu Handlungen zu finden, die zukünftige Tragödien verhindern, ist das eine Gebot der Stunde. Es ist zu hoffen, dass die Politik hier Lösungen findet, damit wir uns als Europäer nicht weiter der unterlassenen Hilfeleistung schuldig machen. Es wird dann unser aller Kraft und Entschlossenheit brauchen, die geretteten Menschen auch in würdiger Form aufzunehmen und willkommen zu heißen. All das wird aber die Menschen, die namenlos an unseren Grenzen umgekommen sind, nicht mehr retten. Die Kirche in Maria-Regina-Martyrum wurde gebaut, damit das Andenken an Menschen bewahrt wird, die nicht nur physisch vernichtet wurden, sondern von denen auch jede Erinnerung gelöscht werden sollte. Es ist ein guter Ort, der Menschen zu gedenken, über deren Schicksal zumeist nicht einmal die engsten Angehörigen erfahren. Wir denken, dass es Zeit ist, der Trauer über diese Menschen und ihrem Schicksal Raum zu geben, auch im Herzen unseres Glaubens und unserer Liturgie.

Deshalb feiern wir in der Kirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230,  am Sonntag den 26.4.2015 um 10.00 Uhr einen Trauergottesdienst im Andenken an die namenlosen Toten, die in den letzten beiden Wochen an unseren Grenzen umgekommen sind.

Sie sind herzlich eingeladen!

Ihr
P. Tobias Zimmermann SJ, Rektor Canisius-Kolleg

 

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage!

 

Heute möchte ich Sie auf eine Einladung aufmerksam machen, die nicht unmittelbar mit dem Canisius-Kolleg zu tun hat, uns Jesuiten aber sehr am Herzen liegt, weil sie mit einer Ordensgemeinschaft zu tun hat, der wir uns in vielfacher Hinsicht seit Gründung der Orden verbunden fühlen, mit der wir aber vor allem auch in Berlin eine freundschaftliche Beziehung pflegen. Die Gemeinschaft des Teresianischen Karmel feiert ein rundes Jubiläum. Wir freuen uns über Euer Jubiläum und feiern gerne mit Euch. Und wir würden uns sehr freuen, liebe Leserinnen und Leser, wenn auch Sie zahlreich der Einladung folgen würden.

Mit herzlichen Grüßen
P. Zimmermann SJ, Rektor Canisius-Kolleg

 

 

Zur Festwoche des Teresianischen Karmel im Erzbistum Berlin 19. – 25. April 2015 im Karmel Regina Martyrum, laden herzlich ein:

An den Klöstern Berlin und Birkenwerder

- die Karmelitinnen des Klosters Berlin
- die Karmeliten des Klosters Birkenwerder
- die Karmel-Familiarinnen u. -Familiaren

Im St. Josefsheim Berlin-Pankow

- die Karmelitinnen „Vom Göttlichen Herzen Jesu”

Weitere Angebote unter

- Karmel Regina Martyrum
- Karmelitenkloster St. Teresa, Birkenwerder

 

 

 

 

Sonntag, 19. April 2015
10.00 Uhr Festgottesdienst in der Gedenkkirche
Predigt: P. Dr. Reinhard Körner OCD
Anschließend Eröffnung der Ausstellung „500 JahreTeresa von Ávila“ im Gästehaus der Karmelitinnen

Sonntag bis Samstag jeweils 14.00 – 18.00 Uhr
Möglichkeit zur Besichtigung der Teresa-Ausstellungund Teilnahme am Vespergottesdienst in der Krypta der Gedenkkirche um jeweils 18.00 Uhr; der Klosterladen ist bis 18.00 Uhr geöffnet

Samstag, 25. April 2015
14.00 Uhr Feierstunde in der Gedenkkirche, mit Vortrag von P. Dr. Reinhard Körner OCD: „Gott ist auch wer! – Christ sein im Geist Teresas von Ávila heute“anschließend Zeit der Begegnung mit Kaffee und Kuchen
Möglichkeit zur Besichtigung der Teresa-Ausstellungund zum Besuch des Klosterladens, 16.30 Uhr Vorstellung der Gemeinschaften des Teresianischen Karmel im Erzbistum Berlin und Vespergottesdienst

 

 

Informationen zur Stiftung Canisius-Kolleg Berlin anlässlich ihres 10-jährigen Bestehens

 

Die Stiftung Canisius-Kolleg Berlin fördert die Bildung junger Menschen am Canisius-Kolleg in den Bereichen und Projekten unserer Erziehungsarbeit, die in besonderer Weise unserem ignatianischen Profil und Erbe entsprechen und deren Erhalt nicht durch staatliche Refinanzierung abgedeckt wird. Um unser Profil auch auf diesen Feldern für die Zukunft zu sichern, gründete der Jesuitenorden Ende 2003 die Stiftung Canisius-Kolleg Berlin und stellte das Gründungskapital zur Verfügung. Es ist durch viele Zuwendungen von Freunden des Kollegs, Eltern und Altschülern angewachsen. Ihnen gilt bei der Feier des zehnjährigen Geburtstags der Stiftung unser besonderer Dank. Durch Zustiftungen und Spenden an die Stiftung Canisius-Kolleg-Berlin wird das Canisius-Kolleg langfristig in die Lage versetzt, herausragende Förderprojekte zu realisieren, die der Schärfung des Profils unserer Schule dienen. Somit festigt die Stiftung Profil und Fundament unseres Kollegs und sichert seinen Bestand für die Zukunft.

Stiftungsziele