Ignatianische Pädagogik

 

Sie interessieren sich dafür, wie gute Schule gelingen kann? Wir empfehlen Ihnen das neue Buch
„Am Anderen wachsen - Wie Ignatianische Pädagogik junge Menschen stark macht", mit Reflexionen aus der Schulpraxis. Ein Buch auch für alle, die schon immer einmal wissen wollten, was 'Ignatianische Pädagogik' bedeutet.

 

„Unlocking the future“

  

Besuch unserer Partnerschulen aus Simbabwe


Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

unlocking the future, die Zukunft aufschließen, diesen provokativen Auftrag hat P. Joseph Arimoso SJ, Jesuit, Rektor der renommierten Schule St George in Harare sowie Delegat für die Jesuitenschulen in der Region Afrika-Subsahara, an die Schulen in jesuitischer Trägerschaft in Simbabwe gerichtet. So wunderbar die Bereitschaft ist, Flüchtlinge hier in Deutschland aufzunehmen, eine echte Willkommenskultur kann es dabei nicht belassen. Simbabwe, ein Land mit viel Zukunftspotential, verliert durch die massive Flucht gerade junger, gut ausgebildeter Menschen mit Initiative und Kreativität ein Stück der eigenen Zukunft: Die Zukunft aufschließen meint also zunächst, sich klar zu machen, wie verschlossen die Zukunft für die jungen Menschen in Afrika ist und worin die Ursachen liegen. Sich mehr füreinander zu interessieren und mehr verstehen zu lernen, das war ein zentrales Anliegen der Beteiligten im Gespräch von P Arimoso, Rupert Neudeck, dem Gründer der Grünhelme und von Kap Anamur, sowie Günter Nooke, dem ehemaligen DDR-Bürgerrechtler und Afrikabeauftragten der Bundeskanzlerin mit Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe des Canisius-Kollegs am gestrigen „Delptag“, am 15.9.2015, in der Konrad-Adenauer-Stiftung.

„Die Zukunft aufschließen“, dazu müssen wir Menschen ausbilden, die Verantwortung übernehmen – und zwar weltweit. Weltweit erhalten Schüler unterschiedlichster Schichten und Kulturen in Jesuitenschulen eine möglichst gute Schulbildung. Unser Anspruch geht darüber aber hinaus. „Wir wollen Schüler zu Menschen erziehen, die nicht nur Mitleid fühlen, sondern die dann auch gelernt haben, zu handeln“, z.B. jetzt im Angesicht der Ströme von fliehenden Menschen. Das gab Arimoso den Schülern und Lehrern im Festgottesdienst zum Gedenken an P Delp mit auf den Weg. Nachzudenken, was das bedeutet, aber auch schlicht, sich kennen zu lernen, ist der Inhalt vieler Gespräche und Schulstunden während des Besuchs von P Arimoso, Schwester Felicitas, der Schulleiterin von St. Rupert Mayer, sowie von vier Lehrerinnen und Lehrern unserer zwei Partnerschulen. Diese gehören zu den Missionsstationen St Rupert Mayer und Makumbi, die beide in der Diözese Chinhoyi auf dem Land liegen, und in denen Kinder von einfachen Bauern und Landarbeitern sowie Waisen unterrichtet werden. 

 

Liebe Besucherinnen und Besucher unserer Homepage,

wir erleben dieser Tage, dass wir nicht länger warten dürfen, unsere Nachbarn in Afrika besser zu verstehen. Wie nach dem Krieg in der deutsch-französischen Freundschaft, können Schulpartnerschaften einen wesentlichen Beitrag leisten, damit Nachbarn sich näher kommen und junge Menschen über Grenzen hinweg beginnen, gemeinsam die Zukunft zu gestalten. Wir dürfen die Länder Afrikas als Nachbarn entdecken. „Unlocking the future“ ist auch eine Herausforderung, der wir uns als Kolleg stellen wollen.

Pater Tobias Zimmermann SJ, Rektor Canisius-Kolleg 

 
  
 

 

  

Informationen zum neuen Schuljahr

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Verbündete des CK,

das Schuljahr brummt nach einer Woche schon wieder auf Hochtouren. Wir schauen dankbar auf die Ferien zurück, in denen ca 390 Schüler auf Fahrten mit der ISG waren und alle gesund und munter zurück gekehrt sind. Ich danke der Leitung der ISG und allen 60 Leiterinnen und Leitern, die diese Herkulesaufgabe geschultert haben. Das ist viel – vor allem auch ehrenamtliches – Engagement  für jüngere Schülerinnen und Schüler, denen so schöne Ferien ermöglicht werden. Euch dafür ein herzliches Vergelt’s Gott

Ich möchte Ihnen gerne ein paar Informationen geben, die das kommende Schuljahr und Projekte betreffen, die wir angehen wollen.

Im kommenden Schuljahr werden wir uns in Fortführung der Profil- und Perspektivwerkstatt mit unserem Profil und einigen Zukunftsfragen weiterbeschäftigen. Erlauben Sie mir , dass ich an dieser Stelle erst einmal nur drei stellvertretend nenne:

  1. Kollegskonsult: Mit diesem Schuljahr habe ich den Kollegskonsult eingerichtet: Er wird 5 mal im Jahr tagen. Mitglieder sind Vertreter/Innen von Eltern-, Lehrer- und Schülerschaft sowie der ISG, der Nachmittagsbetreuung und der Kollegsleitung. Es geht uns darum, an die gute Erfahrung der Profil-und Perspektivwerkstatt anzuknüpfen. Wir wissen seither mehr voneinander. Es ist uns schnell gelungen, uns über zentrale Fragen der Entwicklung unseres Konzeptes und Profils zu verständigen und die Identifikation und das Engagement aller Beteiligten für das Kolleg zu verstärken. Ich bitte Eltern- Lehrer- und Schülerschaft, möglichst bald Vertreter zu wählen. Die Zahl der Vertreter und die Termine sind den Gremien bekannt.
  2. Schulpartnerschaft mit Afrika: In der kommenden Woche erhalten wir den Gegenbesuch unserer Partnerschulen in Simbabwe. Fünf Lehrer/Innen werden mit P. Arrimoso, dem Delegaten für ignatianische Pädagogik anreisen. Es geht um ein weiteres Kennenlernen und um die Vereinbarung erster, für Schüler und Lehrer interessanter Perspektiven der Zusammenarbeit und realisierbarer Schritte. Sie alle laden wir herzlich am Sonntag den 13.9.2015 um 10.00 Uhr zu einem Gottesdienst mit unseren Gästen nach Regina Maria Martyrum ein. Es ist der Festgottesdienst anlässlich des Geburtstages von P Alfred Delp. Die Schülerinnen und Schüler werden am Delptag und an anderen Tagen der Woche im Unterricht Gelegenheit haben, die Gäste kennen zu lernen.

    Am Sonntag, den 13.09. laden wir Sie/Euch außerdem zu einem Begegnungsabend in die Cafeteria mit unseren Gästen aus Simbabwe ein. Dort besteht die Gelegenheit sich kennenzulernen und auszutauschen. Wir wollen ein kleines Buffet herrichten und bitten Sie dieses durch einen Salat, Kuchen oder sonstige Köstlichkeiten zu bereichern. Es wäre schön, wenn Sie uns eine kleine Rückmeldung geben, ob Sie kommen und was Sie gegeben falls mitbringen. Unter (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )  können Sie sich bei uns melden.

  3. „Digitalisierung der Schule“ als Fokus zur Weiterentwicklung von Naturwissenschaften in der Vernetzung mit den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften:    In einem Workshop mit Fachleuten vorwiegend aus unserer Elternschaft aus verschiedensten Bereichen (Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur, Politik …) haben am Ende des letzten Schuljahres mit Vertretern unserer Schule erste Ziele eines Curriculums erarbeitet, das Schüler nicht nur in die technische Nutzung und die kluge Handhabung der Techniken einer digitalisierten Welt einführen soll: Schüler sollen vielmehr auch verstehen, welcher inneren Logik Informationen im Bereich der digitalen Welt folgen und wo deren Grenzen liegen. Sie sollen darüber hinaus grundlegende Veränderungen, z.B. im Menschenbild, in der Logik von Begründungen, der Ethik … kritisch reflektieren zu lernen. Ich bin sowohl der Familie aus unserem Freundeskreis aus tiefstem Herzen dankbar, die diesen Workshop an sich durch ihre Spende ermöglicht hat, als auch all den mitarbeitenden Fachleuten, die trotz der Belastungen im Beruf als gefragte Spezialisten, uns ihre Zeit und ihr Mitdenken schenken. Dies ist für mich die Verpflichtung, dass wir nun unsere Kraft mit Entschiedenheit in die Fortentwicklung investieren. Dies wird einerseits in einem Studientag am 24.09.2015 geschehen, wo Lehrer und Leitung aus unserem Haus gemeinsam die vom Fachbeirat erarbeiteten Ziele in einem konkreten Curriculum ausbuchstabieren werden. Wir werden aber auch – schon in diesem Schuljahr wie auch in den letzten beiden – unsere Ausstattung weiter ausbauen.

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Verbündete des CK, gehen wir dieses Schuljahr beherzt und engagiert an. Wir danken allen, die wir mit ihrer Unterstützung und ihrem Vertrauen auch dieses Jahr an unserer Seite wissen. 

Mit herzlichen Grüßen

Pater Tobias Zimmermann SJ, Rektor Canisius-Kolleg

 

 

 

Jubiläum 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Deutschland und Israel

 

Am 12. Mai 2015 folgten die Teilnehmer des Israel-Projekts der Einladung des Präsidenten Israels Rivlin und des Bundespräsidenten Gauck zu einem Festakt in der Philharmonie.

 

 

     

Auf Einladung von Außenminister Frank-Walter Steinmeier beteilgten sich Schülerinnen und Schüler des Israel-Projekts an verschiedenen Veranstaltungen des Auswärtigen Amtes.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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