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Aktuelles

Hier finden sie Berichte zu aktuellen Ereignissen rund um das Kolleg oder Nachrichten, welche etwas länger lesenswert sind.

Nicht mehr ganz aktuelle Nachrichten und Ereignisse können in unserem Archiv nachgelesen werden.


Liebe Eltern,
das zwölfköpfige Team Unter- und Mittelstufenbibliothek am Canisius-Kolleg braucht Unterstützung!

Gesucht wird :Tatkräftiges Elternteil, das zuverlässig 2 x pro Monat ehrenamtlich einen Dienst übernimmt.
Zeit : von 10:30 bis 13:00 Uhr montags, mittwochs oder freitags
Zusätzlich gibt es ein Arbeitstreffen im Frühjahr.
Betreuung der Ausleihe, Ordnungsarbeiten , Beratung der Schüler

Voraussetzung: Interesse an Kinder- und Jugendliteratur, Freude am Kontakt mit Schülern, Engagement für die Leseförderung am CK,
Lohn :Kontakt zu anderen Eltern aus allen Klassenstufen, Schnuppern von CK-Luft
Haben Sie Interesse? Rufen Sie uns an unter : 264 81-136 (Tgl. von 9:00 bis 16:00 Uhr) oder schreiben Sie uns an bibliothek@canisus.de
Wir freuen uns auf Sie, das Bibliotheksteam


Persönliche Erklärung vom 30. Januar 2010

Da ich wegen der Fülle der Posteingänge zur Zeit nicht persönlich antworten kann, möchte ich wenigsten auf diesem Wege darauf reagieren: Ich danke den überwältigend vielen Zusprüchen und ermutigenden Worten aus der Elternschaft am Canisius-Kolleg, die das Anliegen der Transparenz bei der Aufklärung der Missbräuche in den 70er und 80er Jahren gemeinsam mit uns teilen. Ihr Vertrauen, liebe Eltern, ist ein großer Schatz für die ganze Schule. Ich bin stolz auf die Schülerinnen und Schüler des Canisius-Kollegs, die aus erkennbarer innerer Überzeugung mit der Schule und dem Kollegium solidarisch sind und den Kurs der Transparenz ebenfalls mittragen. Dabei tragen gerade sie, wie ich aus einigen Rückmeldungen weiß, besonders an der Last, die ihnen in der gegenwärtig aufgeheizten Debatte durch einige diskriminierende Schlagzeilen einiger Medien aufgedrückt wird. Liebe Schülerinnen und Schüler, ich danke Euch für Euer Vertrauen und für Eure großartige Unterstützung und Haltung. Wir werden gemeinsam lernen, mit den Erfahrungen dieser Tage zu leben, daran zu wachsen und so eine gute Schule zu bleiben. Ich danke dem Kollegium für den außerordentlichen und großartigen pädagogischen Einsatz. Keine Ausbildung kann auf eine solche Situation vorbereiten, wie wir sie am Morgen des 28.1.2010 an unserer Schule vorfanden. Die Kolleginnen und Kollegen waren es, die in den Klassen und Kursen mit den Schülerinnen und Schülern gesprochen haben und so den Kindern und Jugendlichen in der schwierigen Situation geholfen haben. In aller Entschiedenheit weise ich alle in den letzten Tagen je geäußerten Unterstellungen und ehrverletzenden Stigmatisierungen des Kollegiums des Canisius-Kollegs zurück, sowohl des Kollegiums als Ganzem als auch jeder einzelnen Person im Kollegium. Liebe Kolleginnen und Kollegen, Ihr tiefes Entsetzen über die Untaten von zwei ehemaligen Patres teile ich mit Ihnen. Das Versagen der Ordensleitung, das in diesen Vorgängen auch sichtbar geworden ist, berührt Ihr Verhältnis zum Orden als Schulträger existentiell. In dieser Situation bin ich besonders dankbar für allen Zuspruch und alle Solidarität, die wir Jesuiten in diesen Tagen von Ihnen empfangen haben. Ich entschuldige mich auch im Namen der Mitbrüder für das, was Ihnen durch das Wegschauen der Verantwortlichen des Ordens angetan wurde. Ich weiß mich mit Ihnen in der tiefen Überzeugung verbunden, dass der Sinn unseres Berufes darin besteht, der Würde der jungen Menschen zu dienen und sie bei der Entfaltung ihrer Gaben zu begleiten und zu fördern.

P. Klaus Mertes SJ


An dieser Stelle möchten wir Sie über einige der Planungen informieren, die im Jahr 2010 sowohl in Hinsicht auf den Schulalltag als auch auf beginnende Bautätigkeiten in Angriff genommen werden. Lesen Sie hierzu die Information des Rektors .


Sehr geehrte Damen und Herren,
Sie erhalten den Newsletter der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung 46-2009.
Unsere Themen diesmal:
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5. Dr. Werner Elias Simon erhält Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland Bildungsstaatssekretärin Claudia Zinke hat in Berlin Herrn Dr. Werner Elias Simon das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland überreicht. "Damit würdigt der Bundespräsident Ihr außergewöhnliches Engagement als Latein- und Altgriechischlehrer am Canisius-Kolleg, insbesondere aber Ihren Einsatz für die deutsch-jüdische Verständigung in Zusammenarbeit mit der 'Stiftung Schüleraustausch mit Israel'. Es ist mir eine besondere Ehre, dafür Herrn Dr. Werner Elias Simon mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland auszuzeichnen", sagte Claudia Zinke. Dr. Simon war bis zum Oktober diesen Jahres Lehrer für Latein und Altgriechisch am Canisius-Kolleg in Berlin-Tiergarten. Ein Hauptschwerpunkt seines Engagements sind die im Bezug auf deutsch-israelische Verständigung eingerichteten und in Zusammenarbeit mit der "Stiftung Schüleraustausch mit Israel" durchgeführten Begegnungs- und Studienreisen nach Israel. Diese Reisen erfreuen sich einer großen Wertschätzung und Beliebtheit bei Gastschülern aus Israel und Berliner Schülern. Dr. Simon organisiert diesen Austausch für drei Berliner Schulen: das Canisius-Kolleg, das Jüdische Gymnasium und das Ev. Gymnasium zum Grauen Kloster.
Pressemitteilung des Senats im Original


Aufnahmeverfahren: Bewerbungsschluss für die Sexta ( 5. Klasse) ist in der Regel Anfang Dezember bzw. der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien. Die Termine für Aufnahmegespräche und -test werden Ihnen schriftlich mitgeteilt.Die Aufnahmeprüfung findet in der Regel im Februar statt. Schon jetzt möchten wir Sie darauf aufmerksam machen, dass wir über Test- und Beratungsergebnisse keine Auskunft geben. Die Anmeldung erfolgt schriftlich und formlos zu Händen Rektor P. Klaus Mertes. Quereinsteiger, die zu anderen Zeiten an das Canisius Kolleg wechseln möchten, bewerben sich bitte ebenfalls schriftlich zu Händen Rektor P. Klaus Mertes. Bei Fragen im Vorfeld der Anmeldungen steht Ihnen Frau Jutta Eule im Sekretariat des Rektors unter der Telefonnummer 030 - 26481 100 hilfreich zur Seite.

Weitere Informationen finden Sie auch unter der Rubrik Schulprofil.


Freie Schulen und das Grundgesetz
Zum Tag der Freien Schulen in Berlin am 27.09.2009 von P. Klaus Mertes SJ

1.
Das Grundgesetz sieht vor, dass freie Träger das Recht haben, Schulen in eigener Trägerschaft zu gründen. Die Autoren des Grundgesetzes verstanden dieses Recht nicht als bloßes Angebot an nicht-staatliche Bildungsträger. Vielmehr steckt hinter Artikel 7,4 GG die Einsicht, dass es für die Gesellschaft wünschenswert ist, wenn der Staat nicht alleiniger Träger von Bildung ist. In diesem Sinne haben gerade auch die Kirchen nach 1945 darauf bestanden, das Recht auf Schulgründung im Grundgesetz zu verankern.

Warum könnte es wünschenswert sein, dass nicht nur der Staat Schule macht?
Sicherlich hat das zu tun mit den spezifischen Erfahrungen von 1933 bis 1945: Der totalitäre Staat verstand sich als erziehender Staat, seine Ideologie war eine Zivilreligion, ihre Durchsetzung begann mit der Schließung insbesondere der kirchlichen Schulen. In Widerstandskreisen wurde deswegen in Hinblick auf eine Gesellschaftsordnung nach dem Ende des nationalsozialistischen Staates ein Schulmonopol des Staates kritisch gesehen. Es ist kein Zufall, dass Art 7 Artikel 6 folgt, in dem die Erziehungsrechte der Eltern gegenüber Übergriffen von außen, gerade auch vom Staat geschützt werden. Die Pluralität von Bildungsangeboten ermöglicht Wahlfreiheit für die Erziehungsberechtigten.

Natürlich bestreitet das Grundgesetz nicht, dass nicht-staatliche Schulträger unter dem Dach einer staatlichen Schulverwaltung zu stehen haben, die Standards für die öffentliche Anerkennung der Abschlüsse etc. setzt. Doch dieser Zusammenhang nimmt den Staat auch in die Pflicht. Wenn Artikel 7,4 etwa fordert, dass private Schulen nicht sozial sondern dürfen, dann muss der Staat privaten Schulträgern ermöglichen, dass sie es auch nicht zu tun müssen. Das ist der innere Sinn der staatlichen Mitfinanzierung von privaten Schulen. Sie ist keineswegs ein Gnadenakt gegenüber freien Schulträgern sofern diese eben einen öffentlichen Bildungsauftrag erfüllen.

Kein demokratischer Staat kann auf Dauer mit einer Gesellschaft leben, die zivile Verantwortung unterhalb des Niveaus staatlicher Exekutive nicht wahrnimmt. Aus dem Grundgesetz ergeben sich also nicht nur Pflichten für den Staat, sondern gerade auch Pflichten für jene gesellschaftlichen Gruppierungen, die sich nicht nur als Vertreter von Eigeninteressen verstehen, sondern als Anwälte des Gemeinwohls. Dem Recht, Schulen zu gründen, korrespondiert eine Pflicht, Schule nicht allein dem Staat zu überlassen. Das gilt insbesondere für die Kirchen.

2.
Angesichts der (tatsächlichen oder herbeigeredeten) Krise des staatlichen Schulsystems treten zur Zeit viele neue nicht-staatliche Schulgründer auf. Zunächst sind da viele Elternvereine zu nennen, die versuchen, Grundschulen zu gründen. Meist steckt hinter diesen Gründungen Not. Sie haben allerdings ein doppeltes Problem. Zum einen sind Eltern verständlicherweise nur so lange existentiell an Schulen interessiert, wie ihre eigenen Kinder darin sind. Das führt zu einer instabilen Struktur der Trägervereine. Zum anderen ergibt sich, systematisch gesehen, der Bildungsauftrag einer Schule nicht bloß aus dem Elternwillen, genauer: aus dem Willen derjenigen Eltern, deren Kinder gerade an dieser oder jener Schule sind.

Der Bildungsauftrag der Schule ist ein gesellschaftlicher Auftrag. Es ist schön, wenn Schule als "Schul-Gemeinschaft" gelingt, in der alle Beteiligten gut kooperieren. Im Konfliktfalle muss aber die Schule im Interesse des Allgemeinwohls auf eine Durchsetzungskompetenz gegen partikulare Interessen zurückgreifen können. Dazu braucht sie eine gesellschaftliche Legitimation. Diese muss vom Allgemeinwohl her abgeleitet werden. Würde der Bildungsauftrag der privaten Schulen allein auf der Nachfrage basieren, so könnte man tatsächlich Eltern als "Bildungskunden" definieren, und die Schüler gleich mit, wie dies in neueren Äußerungen ja auch immer mehr der Fall ist. Lehrkräfte wären dann Vollstrecker des Kundenwillens. Von einem zivilgesellschaftlichen Schulengagement hingegen kann nur die Rede sein, wenn der Schulträger sich deswegen engagiert, weil Bildung ein gesellschaftlicher Auftrag ist und nicht etwa bloß ein Auftrag von Kunden. Schule ist eine eminent politische Institution. Wer sie macht, muss auch eine Konzeption von Allgemeinwohl im Sinne haben.

3.
Artikel 7,4 GG lebt also aus zwei Einsichten: Zum einen verzichtet der Staat auf das Schulmonopol, um Freiheit zu ermöglichen. Zum anderen verpflichtet sich die Gesellschaft auf ein Selbstverständnis, das im besten Sinne des Wortes "bürgerlich" ist: Einsatz für das Allgemeinwohl ist nicht nur eine Sache staatlicher Politik, sondern Sache aller Bürger. Gerade beim Thema Schule zeigt sich, wie ernst sich eine Gesellschaft als "Zivilgesellschaft" nimmt, und wie ernst es der Staat mit der Freiheit meint.



Trauerfall am Canisius Kolleg
Unser Verwaltungsleiter, Herr Detlev Beisswenger, starb nach kurzer, schwerer Krankheit am 9.12.2008 im Alter von 51 Jahren.

Wir trauern um ihn.



Rektor des Canisius-Kollegs auch Rektor der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum
Kardinal Georg Sterzinsky hat mit Schreiben vom 13. Mai 2008 den Rektor des Canisius-Kollegs zum Rektor der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum ernannt.
Nach einem Beratungsprozess unter den Berliner Jesuiten hat P. Provinzial Stefan Dartmann SJ der Bistumsleitung vorgeschlagen, dass der Rektor des Canisius-Kolleg künftig qua Amt auch als Rektor der Gedenkkirche Maria Regina Martyrum fungiert. Durch dieses Angebot drücken die Jesuiten ihre Verbundenheit mit dem Gedenkort in der Nähe von Plötzensee, der Hinrichtungsstätte der Nazis, aus; dort wurden im gemeinsamen Martyrium von Christen auch Grenzen zwischen Konfessionen überwunden. Der Name von P. Alfred Delp SJ verbindet auf besondere Weise den Gedenkort mit dem Canisius-Kolleg. Mit der Übernahme des Rektorates sind keine pfarrlichen Pflichten verbunden. Die Sonntagsgottesdienste in Maria Regina Martyrum (Heckerdamm) um 10.00 Uhr werden bis auf weiteres von den Jesuiten am Canisius-Kolleg übernommen.


Zur Beachtung:
Anträge auf Aufnahme von Gastschülern im Canisius-Kolleg müssen spätestens zwei Monate vor dem anvisierten Aufnahmetermin von den Gasteltern schriftlich beim Rektor eingehen.
Mündliche Vorabsprachen mit Fachlehrern gelten nicht als Antrag oder Absprache !
Der Vertrag über die Aufnahme von Gastschülern wird zwischen dem Rektor und den Gasteltern geschlossen.
Der Rektor




Presseerklärung der AGCS
Das Erzbistum Berlin (vertreten durch Schuldezernent Hans Peter Richter), die Schulstiftung der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden Manfred Hermann), die Hoffbauer gGmbH (vertreten durch den Geschäftsführer Frank Hohn) und die Canisius-Kolleg GmbH (vertreten durch Rektor P. Klaus Mertes SJ) haben eine Arbeitsgemeinschaft christlicher Schulträger in Berlin und Brandenburg (AGCS) gegründet. Sie dient dem Austausch von Erfahrungen, erörtert Angelegenheiten der christlichen Schulen in freier Trägerschaft und vertritt gemeinsame Anliegen in der Öffentlichkeit. Der Vorsitz der AGCS wechselt jährlich. Vorsitzender der AGCS ist im laufenden Jahr P. Klaus Mertes SJ.
Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung können Sie in der Druckversion nachlesen.




Exerzitienangebot der GCL

Liebe Eltern,
immer wieder werden wir gefragt, wie denn die jesuitische bzw. ignatianische Spiritualität und Methodik auch für Sie als Eltern und Erwachsene zugänglicher werden kann. Aus diesem Grunde möchte ich Ihnen mitteilen, dass es ein Jahresprogramm gibt. In diesem Programm sind verschiedene unterschiedliche Angebote bis hin zu Exerzitien enthalten, die Sie bei Interesse wahrnehmen können. Wir werden uns natürlich auch hier in Berlin bemühen, Ihnen weiterhin jesuitische Themen näher zu bringen.
Sollten Sie Interesse daran haben, in den Verteiler für das Exerzitienangebot der GCL zu kommen, so wenden Sie sich bitte an die folgende Adresse:

GCL-Sekretariat
Sterngasse 3
86150 Augsburg
0821/34 66 8-0, Fax: -20
sekretariat@gcl.de
www.gcl.de