Methodentraining in der UIIIa,c,d, und UIIa

Lernen in neuen Formen:
Schülerinnen der UIIIc bei Recherche-Übungen
in der Bibliothek
In der ersten Woche nach den Weihnachtsferien haben die Schülerinnen und Schüler der UIIIa,c,d und der UIIa Unterricht in einer eher ungewohnten Form kennen gelernt.
An zwei bzw. Tagen in der ersten Woche bildeten einmal nicht die unterschiedlichen Fächer, die im 45 Minuten Takt von jeweils einem anderen Lehrer oder einer Lehrerin vertreten werden, den Mittelpunkt des Geschehens.
Die Kolleginnen und Kollegen haben diese Tage unter das Thema Methodentraining gestellt und sich darauf konzentriert, unterschiedliche Lern- und Arbeitstechniken einzuführen.
So stand neben dem Nachdenken über Lernen und eigene Erfahrungen ein Lerntypentest auf dem Programm, um näher neben den eigenen Schwierigkeiten auch die persönlichen Stärken entdecken zu können.
Weitere Elemente waren beispielsweise Übungen zum gründlichen ebenso sowie zum zügigen und selektiven Lesen von Texten, zum Mitschreiben, zur schriftlichen und mündlichen Präsentation von Ergebnissen, zur Recherchepraxis
in der Bibliothek und im Informatikraum sowie Zeitplanung und Vorbereitung von Klassenarbeiten.
Gearbeitet wurde einzeln ebenso sowie in verschiedenen Kleingruppen und im Klassenplenum.
Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch die beteiligten 15 Lehrerinnen und Lehrer haben neue Arbeitsformen erprobt. So haben sie als Klassenteam eine 1,5-tägige Fortbildung zum Thema „Methodentraining“ besucht und anschließend gemeinsam überlegt,
welche Methoden sie mit Blick auf die konkrete Klasse vermitteln und im sich anschließenden Fachunterricht üben wollen.
Diese Fortbildungstage für Lehrende und Lernende stehen im Kontext der Pädagogischen Schulentwicklung am CK. Ziel dieser Arbeit ist es, über die Unterrichtsentwicklung das fachliche Lernen zu intensivieren und zu erweitern,
indem u.a. in den Klassen Formen des eigenverantwortlichen Arbeitens und Lernens systematisch eingeübt und gefördert werden.
An den drei Tagen vom 31.03. bis 02.04. arbeiteten die gleichen Klassen an der Verbesserung ihrer Kommunikationsfähigkeit. Dabei wurden eigene Erfahrungen aus Partner-, Gruppen- und Unterrichtsgesprächen in den Blick genommen,
Rollenspiele simulierten Beispiele mißlungener und gelingender Kommunikation und halfen, Regeln zu erarbeiten. Schließlich wurden auch eigene kurze Redebeiträge entwickelt. Nur mit Hilfe eines Spickzettels, also einiger Schlüsselbegriffe
anstelle eines ausformulierten Konzepts, wurde diese zunächst innerhalb einer Kleingruppe und dann auch der ganzen Klasse vorgetragen und zur Kritik gestellt.
Videoaufzeichnungen zeigten sich hierbei als besonders hilfreich.
Nach dem Methoden- und dem Kommunikationstraining folgte im Mai wiederum für alle beteiligten Kolleginnen und Kollegen eine Fortbildung zum Thema „Teamentwicklung“. Bei der Umsetzung mit den Klassen ging es an zwei Tagen im Juni
um Regeln und Rollen für erfolgreiche Gruppenarbeit und Übungen zur Teamfähigkeit.
Am Ende des Schuljahres haben Überlegungen begonnen, in welcher Form dieses Projekt zukünftig etabliert werden kann.
Da sowohl der Schulseelsorger als auch die Beratungslehrerin sowie die Präventionslehrer in Klassenteams mitarbeiten, besteht die Möglichkeit, ein Gesamtkonzept der pädagogischen Arbeit zu entwickeln, in dem unterrichtliche und außerunterrichtliche Maßnahmen aufeinander abgestimmt werden.
Die Pädagogische Schulentwicklung am CK erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Projekt Pädagogische Schulentwicklung am Landesinstitut für Schule und Medien (LISUM). So werden die schulinternen Fortbildungen wie die Reflexionstreffen von Frau Jochum-Mann, einer Trainerin in dem Projekt, gestaltet.
G. HüdepohlPädagogische Koordinatorin Sek.I